Veröffentlichungen

Leuchten, jetzt!

Wie lebenserfahrene Frauen ihre Welt verändern

Falten als Zeichen gelebten Lebens, graue Haare als Statement: Eine neue Generation von Frauen entfacht die Revolution der Lebenserfahrenen. Sie wehren sich dagegen, als »verbraucht« zu gelten – sie leuchten stattdessen!

Dieses Buch ist eine Einladung, die eigene Kraft zu entdecken, zu nutzen und mit Wut, Lust und Gelassenheit persönlichen wie gesellschaftlichen Wandel zu schaffen. Nach Jahren der Anpassung und familiären Rücksichtnahme haben diese Frauen die Nase voll.

Silke Burmester, Bestsellerautorin und Publizistin, gibt ihnen eine Stimme. Mit Humor und Biss zeigt sie, wie lebenserfahrene Frauen Beziehungen neu definieren und die Kraft weiblicher Solidarität nutzen, um gesellschaftliche Normen neu zu definieren.

Wer Jahrzehnte Erfahrung, Netzwerke und den Mut zur Veränderung mitbringt, ist nicht am Ende – sondern am Anfang der interessantesten aller Lebensphasen. Wann, wenn nicht jetzt?

Mutterblues

Mein Kind wird erwachsen, und was werde ich?

Mit 14 ging es los, denn mit 14 war es vorbei. Vorbei die Zeit der Gute-Nacht-Geschichten und der kuscheligen Momente. Die Pubertät regierte im Hause Burmester, das Kind wurde langsam zum Erwachsenen – und die Mutter?

Nun ist Ben 17, dabei, die Schule zu beenden, danach wird er bald ausziehen. Er freut sich auf das, was kommt. Seine Mutter auch, irgendwie. Sie freut sich für ihn, aber nicht für sich. Für sie bedeutet Bens Erwachsenwerden vor allem Verlust und Abschiedsschmerz.

Silke Burmester muss sich eingestehen: Ihr Sohn ist zum Aufbruch bereit, sie ist es nicht. Und sie stellt fest: Vielen Frauen geht es so, viele Mütter leiden unter dem Lösungsprozess, zu dem sich obendrein die Abschiedsthemen der Wechseljahre gesellen.

Dieses Buch ist eine Einladung, die eigene Kraft zu entdecken, zu nutzen und mit Wut, Lust und Gelassenheit persönlichen wie gesellschaftlichen Wandel zu schaffen. Nach Jahren der Anpassung und familiären Rücksichtnahme haben diese Frauen die Nase voll.

Das geheime Tagebuch der Carla Bruni

„Lustiger als Helen Fielding, wahrer als Yazmina Reza.“ (KiWi)

Seit ihrer Liaison mit dem französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy ist das Leben von Ex-Model und Sängerin Carla Bruni nicht mehr, wie es war. Die ganze Welt schaut auf sie. Wem kann sie jetzt noch vertrauen? Nur ihrem geheimen Tagebuch.

Staatsbesuche, Galaempfänge und »Wer-wird-Millionär«-gucken im Elysée-Palast: Alles könnte so schön sein. Wären da nicht die Presse, die jedes Nacktfoto zur Staatsaffäre aufbläht, Cecilia, die alte Krähe, die ständig wegen Erziehungsfragen ihren Ex anruft, und der Möchtegern-Casanova Jean, Nicolas’ Sohn aus erster Ehe.

Als seien das der Widerstände gegen das junge Glück nicht genug, kann Eric (Clapton) das Jammern über seine verlorene Liebe nicht lassen, denken sich die PR-Strategen täglich neue Schikanen für die Première Dame aus: auf dem Großmarkt Hände schütteln (morgens um fünf!), sich mit Marmelade verschmierten Gören fotografieren lassen und ständig in diesen dämlichen Ballerinas rumlaufen!

Wir wollen mitspielen!

Dieser Text über den Umstand, dass beim Stichwort “Diversität im Film” über alles gesprochen wird, nur nicht über die Abbildung älterer Frauen*, hat zur Gründung von Let´s Change the Picture geführt.

Die Schauspielerin Gesine Cukrowski hatte ihn gelesen und sich gemeldet. Nach einer halben Stunde Telefonat war die Idee zur Kampagne geboren.

Der Alte

Ein Lehrer, der an Weihnachten und in den Ferien in der Schule ist, der in 40 Jahren nur einmal zu spät war, den Latein-Leistungskurs anbietet und nach jeder Stunde die Leistungen jeder einzelnen Schülerin*, jedes einzelnen Schülers mittels eines ausgeklügelten Zeichensystems festhält – der muss der schlimmste aller Lehrer sein, dachte ich. Aber nein, er ist der beliebteste.


Das Portrait über Fritz Fegebank fürs Zeit Magazin war für den Theodor-Wolff-Preis nominiert. 

Das Erwachen

Der Text “Das Erwachen” erschien zwei Jahre vor “Mutterblues” im Zeit Magazin. Es ist eine Liebeserklärung an die Pubertät. Von allen verteufelt, ins Lächerliche gezogen, konnte ich sie an meinem Sohn so ganz anders wahrnehmen. Spannend, interessant. Ich fand sie, wie 30 Jahre zuvor meine eigene, aufregend und großartig.

Ich konnte darin eine Schönheit entdecken, die die Basis für die Frage war, die zwei Jahre später so elementar wurde – “Mein Kind wird erwachsen, und was werde ich?”

Sexistische Kackscheiße

Alle zwei Wochen erscheint Bascha Mikas Podcast “Mikas Matrix”, der einen feministischen Blick auf die Politik wirft.

Hier trage ich die Audio-Kolumne “Sexistische Kackscheiße” bei. Der Titel ist selbsterklärend.